«Auch eine Pfütze spiegelt den Himmel» - Carl Améry  
     
 
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Makrokosmos

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Makrokosmos

Staunen Sie mit mir über unvorstellbare Grössen: Der Durchmesser der Sonne beträgt 1'392'700km. Die Erde umkreist auf einer elliptischen Bahn die Sonne, die mittlere Entfernung beträgt ca. 150.000.000km.

Dies kann man sich kaum noch vorstellen. Darum soll uns ein verkleinertes Modell dabei helfen. Wenn wir die Möglichkeit hätten, unser Sonnensystem in einem Massstab 1:10 Mrd. zu verkleinern, dann hätte unsere Sonne einen Durchmesser von 14cm, also etwas mehr als ein Tennisball. Die Planeten, die die Sonne umkreisen, hätten dann einen Abstand von 6m (Merkur), 10m (Venus), 15m (Erde) und der Mars 23m.

Die vier grösseren Planeten Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und der kleine Pluto würden in Abständen von 78m, 143m, 287m 450m und 592m um diesen etwas grösseren "Tennisball" Sonne kreisen, alles entsprechend der angenommenen Verkleinerung.

Sind diese Entfernungen in ihren wirklichen Ausmassen schon gigantisch und fast nicht vorstellbar, so wird es noch schlimmer, wenn wir den nächsten Fixstern, Alpha Zentauri, in dieses Verkleinerungsmodell mit einbeziehen: Er ist von der Sonne rund 40 Billionen km entfernt, das sind mehr als vier Lichtjahre. Der Abstand unserer auf 14cm Durchmesser verkleinerten Sonne w ürde dann zum Alpha Zentauri 4.000km betragen.

Also noch einmal: Wenn die Sonne 14cm Durchmesser hat, so ist die nächste Sonne 4.000 km entfernt. Verkleinern wir das Ganze noch einmal 100fach, dann hätte die Sonne die Grösse eines Stecknadelkopfes, und der nächste Stecknadelkopf, nämlich Alpha Zentauri, würde in einer Entfernung von 40km schweben.

Die Kräfte, die die Gestirne in den Umlaufbahnen halten, sind nichts Materielles und deshalb auch nicht sichtbar, trotzdem können die Wissenschaftler diese berechnen. Die gleichen unvorstellbaren Grössenverhältnisse bestehen auch im Mikrokosmos. Auch hier möchten wir das Kapitel aus oben genanntem Buch abdrucken.

Betrachten wir den Mikrokosmos und darin ein Atom, so finden wir auch hier so unvorstellbare gewaltige Verhältnisse, wie bei den Planeten. Ein Atom hat den Durchmesser von einem 10millionstel Millimeter. In diesem Atom befindet sich ein Atomkern, der von einer großen Zahl winzigster Teilchen, den Elektronen, umkreist wird, ähnlich, wie die Planeten eine Sonne umkreisen. Man kann ein Atom also durchaus mit einem kleinen Sonnensystem vergleichen. Hätten wir auch hier die Möglichkeit, einen Atomkern auf 14cm Durchmesser, wie bei unserer Sonne, zu vergrößern, dann hätte das gesamte Atom einen Durchmesser von ca. 14km. Der Kern des Atomes wäre etwa 100'000 mal kleiner, also 14cm.

Die Elektronen, die den Atomkern umkreisen, hätten bei unserem Modell etwa einen Zehntel Millimeter Größe. Alle Elektronen, die den Atomkern umkreisen, bezeichnet man als Atomhülle. Die Elektronen umkreisen nicht wild und chaotisch den Atomkern, sondern sie sind angeordnet in bestimmten Schalen, die ihre Laufbahn darstellen.

Betrachten wir in unserem verkleinerten Modell nun einmal die Abstände der einzelnen Elektronen zum Atomkern: Die innerste Schale würde einen Abstand von 140m zum Atomkern (14cm Durchmesser) haben. Die weiteren Bahnen würden bei 480m, 820m, 1'300m, 2.300 m, 3'500 m und 7'000m in liegen.
Um es noch einmal anders ganz deutlich in Ihr Bewusstsein zu bringen: Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf einem Tennisplatz und halten einen Ball mit 14cm Durchmesser in Ihren Händen, der dem Atomkern entspricht. An einer 7km langen Schnur schwingen Sie ein Elektron in einer Größe von einem Zehntel Millimeter um den Atomkern - "Ball" in Ihren Händen herum, und das Ganze noch in einem räumlichen Gefüge. Sie können also die Schnur nicht nur in der Horizontalen bewegen, sondern auch in der Vertikalen 7km in das Erdreich und 7km in die Höhe.

Ich bin immer stark berührt, wenn ich nur solche Ausmaße vor Augen führe! Das Ganze wird dann noch gekrönt von der Vorstellung, daß das nächste Atom in diesem verkleinerten Modell 1'000km entfernt anzunehmen ist.
Sie stehen also auf dem Tennisplatz mit ihrer 14cm Kugel in der Hand und schwingen mit einem Seil einen Radius von 7km. Der nächste Spieler, der ebenfalls eine Kugel mit 14cm in den Händen hält und ein solches Spiel wie Sie treibt, ist 1'000 km entfernt. Dazwischen ist nichts, was die Wissenschaft als Materie identifizieren könnte.

Trotzdem ist ein stabilisierendes und ordnendes Energiefeld am Werk. Funk, Röntgen und andere technische Schwingungen können dieses Energiefeld genau so beeinflussen, wie Gedanken, Gefühle oder homöopathische Potenzen.

(Auszug aus dem Buch von Lena Lieblich)

 
 
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